Warum Gewichtheberschuhe für Kniebeugen wichtig sind

Mit und ohne

Die Kniebeuge ist die Königin aller Übungen und wird es auch immer bleiben. Warum? Weil es Jahre dauert, sie richtig zu beherrschen und weil sie extrem anstrengend ist. 20er Sätze werden dir alles abverlangen was du hast. Deine Beine werden schmerzen, deine Lunge sticht, selbst deine Füße fangen an, zu brennen. Doch trotzdem wagen sich immer mehr mutige Menschen da draußen, diese Qualen auf sich zu nehmen, ohne Erfolg. Warum das so ist und wieso Gewichtheberschuhe so wichtig sind, wird der heutige Artikel zeigen.


Kniebeugen ohne Gewichtheberschuhe

Zunächst sei gesagt, dass nicht jeder unbedingt Gewichtheberschuhe kaufen muss. Allerdings tendiert eine große Mehrheit dazu, ihre Kniebeugen in Laufschuhen, wie z.B. Nike AirMax oder Nike Free zu absolvieren. Dass diese Schuhe nicht für diesen Zweck ausgelegt worden sind, sollte selbst ein Blinder mit Krückstock sehen.

Es ist die Sohle und die dadurch hervorgehobene Instabilität, die diese Schuhe so schlecht für Kniebeugen macht. Du musst dir vorstellen, dass die Sohle von Laufschuhen wie eine Luftmatratze nachgibt, wenn ein schweres Gewicht auf ihr lastet. Wenn du schon mal über eine solche Luftmatratze gelaufen bist, weißt du wovon ich rede und kannst dir mit Sicherheit auch denken, wie es wohl ist, auf einem derartigen Untergrund Kniebeugen zu machen – alles andere als angenehm.

Es ist nicht nur die Instabilität, die zu einer schlechten Kniebeuge führt. Es ist auch noch das Profil der Sohle. Im Gegensatz zu einem Gewichtheberschuh ist diese meist sehr flach und hat dementsprechend keine Erhöhung im Fersenbereich. Es ist nämlich diese Erhöhung, die zu einem wesentlichen Teil dazu beiträgt, dass der Athlet überhaupt in eine tiefe Position kommt.
Gewichtheberschuhe von Adidas erfüllen genau diesen Zweck.

Das richtige Schuhwerk


Die Folgen einer schlechten Kniebeuge

Wie schwerwiegend die Folgen einer schlechten bzw. unsauberen Kniebeuge ist, hängt von vielen Faktoren an.

Zum einen geht eine schlechte Technik (das gilt für alle Übungen) Hand in Hand mit Verletzungen. Besonders kriminell wird dies in der Kniebeuge, da dort eine Gefahr für den Rücken und die Knie besteht. Trägt man keine Gewichtheberschuhe und hat zudem noch eine schlechte Mobilität, möchte aber trotzdem tief beugen, endet dieses Vorgehen meist in einem Dilemma. Der untere Rücken rundet ein (,,Buttwink“) und der Druck auf die Bandscheiben wird maximiert. Geht man fahrlässig mit einer derartigen Situation um, kann das Training ganz schnell im Rollstuhl enden.

Inwiefern können Gewichtheberschuhe jetzt Abhilfe leisten?

Wie schon erwähnt, sorgt der erhöhte Absatz der Gewichtheberschuhe dafür, dass der jeweilige Athlet seine Knie weiter nach vorne schieben kann. Somit wird Platz für die Hüfte geschaffen und der Hintern muss nicht nach hinten herausragen. Stattdessen kann der Hintern in einer Linie nach unten wandern. In der Folge bleibt der Rücken stets gerade und der Buttwink kann vermieden werden. Weightlifting Schuhe helfen also dabei, Verletzungen zu vermeiden. Nike Airmax solltest du dir dennoch nicht kaufen, obwohl sie ebenfalls eine erhöhte Sohle aufweisen.


Die Kniebeuge auf einem Wettkampf

Wie der ein oder andere erfahrene Athlet weiß, muss bei einer Kniebeuge im Wettkampfbereich die Hüfte unterhalb der Knie sein, d.h. es muss tiefer als 90 Grad gebeugt werden. Der eine oder andere hat allerdings Probleme dabei, ohne entsprechende Gewichtheberschuhe die richtige Tiefe zu treffen. Was kann getan werden?

Es gibt zwei Möglichkeiten:

  1. Mobilität verbessern
    Die Mobilität kann man verbessern, indem man sich regelmäßig und ausreichend dehnt. Zudem kann man die Faszien lösen unter Verwendung einer Blackroll. Anfang mag es schmerzhaft sein aber danach ich das Gefühl unbezahlbar.
  2. Gewichtheberschuhe kaufen
    Warum das so ist? Das kann man weiter oben nachlesen.

Fazit

Das richtige Schuhwerk in Sachen Gewichtheben kann sich nicht nur als nützlich erweisen sondern auch zum Lebensretter werden. Je nachdem wie wichtig dir deine körperliche Leistung, dein Wohlbefinden und allgemein dieser Sport ist, solltest du dir ernsthaft überlegen, eine solche Anschaffung zu tätigen. Gute Gewichtheberschuhe findest du übrigens schon ab 90€.

Diese Brustübung sollte jeder Gewichtheber machen

Wir Gewichtheber lieben es alle, das Bankdrücken. Wir führen es so oft aus, wie keine zweite Übung. Das Fatale daran? Wir verschenken Potenzial, nehmen Verletzungen in Kauf und stagnieren wohmöglich noch. Es geht aber auch anders. Das einarmige Kurzhantel ­Bankdrücken ist eine super alternative zur normalen Version. Doch leider kommt kaum einer in den Genuss dieser fantastischen Übung. Damit ist jetzt Schluss!

Die großen Vorteile für Gewichtheber


Bankdrücken mit der Kurzhantel einarmig auszuführen, steigert deine gesamte Oberkörperkraft, gleicht Schwächen einer Seite aus und aktiviert deinen Rumpfbereich in noch nie zuvor geschehenen Weise. Diese Übung dient also auch als ideales Training für dein Sixpack! Und das war noch nicht alles. Auf den neuen Bewegungsablauf reagiert dein Körper mit einer drastisch verbesserten Koordination und einem überproportionalen Muskelaufbau in der Brust. Klingt nach einem optimalen Gesamtpaket.


Die Ausführung


Es ist kein Problem, wenn du nicht so gut Englisch kannst. Hier ist die deutsche Testfassung:
Zum Ausführen dieser Übung benötigst du eine Kurzhantel und eine Flachbank. Nimm eine Kurzhantel in die Hand und lege dich mit dem Rücken flach auf die Bank. Achte darauf, dass dein unterer Rücken ein leichtes Hohlkreuz bildet.

Um die Schultern zu entlasten, ist ein neutraler Griff empfehlenswert. Dein Hintern sollte zu jedem Zeitpunkt auf der Bank aufliegen. So entwickelst du mehr Stabilität. Die Seite ohne Kurzhantel wird ein wenig hochgehen. Das ist aber normal, da deine Rumpfmuskulatur aktiviert wird, um das Gleichgewicht zu halten. Deine Füße stellst du flach auf dem Boden ab.

Je nach persönlichem Wohlbefinden können auch nur deine Fußspitzen Kontakt mit dem Boden aufnehmen.
Ziehe deine Schulterblätter nach hinten und beginne, das Gewicht explosiv nach oben zu drücken. Währenddessen drückst du deine Füße tief in den Boden für zusätzliche Stabilität. Halte dich mit der anderen Hand nicht an der Bank fest. Ansonsten geht der Effekt dieser Übung verloren. Nun führe das Gewicht langsam und kontrolliert nach unten. Pausiere für 1 sek im untersten Punkt und drücke wieder explosiv nach oben. Wiederholungen im Bereich von sechs bis zwölf stellen das Mittel zur Wahl dar. Das Gewicht sollte dabei nicht zu schwer sein, sodass deine Ausführung nicht darunter leiden muss.


Abschließende Worte

Das einarmige Kurzhantel­ Bankdrücken ist eine tolle Übung für deinen gesamten Oberkörper und noch dazu eine nette Abwechslung zum normalen Bankdrücken. Für Gewichtheber ist diese nur zu empfehlen.